12. July 2010

Rückblick auf das WordCamp 2010

Nachdem ich letztes Jahr das WordCamp 2009 in Jena als mein erstes Barcamp besuchte, wollte ich auch dieses Jahr an der Veranstaltung rund um die OpenSource Software WordPress teilnehmen. Das WordCamp fand am Samstag, den 3. Juli im Betahaus in Berlin-Kreuzberg statt und war mit rund 200 Teilnehmern gut besucht.

Zur Location

Kreuzberg eilt nicht unbedingt ein guter Ruf voraus. Leider hat sich dieses Vorurteil im Zustand der Location bestätigt – das Betahaus ist in erster Linie eine berliner Altbaute, in der man wahrscheinlich schon zu Zeiten der Weimarer Republik gearbeitet oder gewohnt hat. Das kuriose an der ganzen Sache: Es scheint tatsächlich Menschen zu geben, die monatlich 129 Euro zahlen, um dort zu arbeiten. Inwieweit der Aufzug dem TÜV überhaupt bekannt ist möchte ich gar nicht erst hinterfragen. Fakt ist: Der Intershop-Tower in Jena war um Welten besser, hatte Tische und Stühle, eine gute Raumakustik und vor allem eine klasse Aussicht. ;-)

Zur Organisation

Wie schon im letzten Jahr kann man die Organisation des Camps nur loben – so gab es nicht nur kostenlose T-Shirts und andere Artikel, sondern auch eine kleine Verpflegung bestehend aus Snacks und Getränken. Besonders positiv finde ich, dass schon vor Beginn der Veranstaltung ein grober Session-Plan fertig war, sodass man zumindest schon mal überlegen konnte, was einen am meisten interessiert. Das klassische BarCamp-Prinzip, alle Sessions spontan zu planen, halte ich ohnehin für unnötig und ohne jeglichen Nutzen für die Teilnehmer.

WordCamp 2010 Berlin
Session: tempELA – eine Template Engine für Widgets und Plugins von Thomas Boley

Zu den Sessions

Ich habe an den Sessions Performance-Optimierung von (WordPress)-Websites von Vladimir Simovic, tempELA – eine Template Engine für Widgets und Plugins von Thomas Boley und WordPress als CMS – aber richtig? Arbeiten in der Cloud von Frank Bültge und Olaf Schmitz teilgenommen.
Die Session über Performance-Optimierung hat mir auf jeden Fall neue Denkanstöße gegeben, sodass ich mir das Buch High Performance Websites von Steve Souders gekauft habe, um das mitgenommene Wissen aus der Session zu ergänzen.
Das Prinzip eines Template-Systems für WordPress hört sich zwar interessant an, würde aber erst dann Sinn machen, wenn die “große Masse” ein solches System nutzt und es standardmäßig in WordPress integriert wäre – ich würde noch davor zurückschrecken, Themes zu entwickeln, die nur in Verbindung mit einem Plugin funktionieren.

Am abschließenden Public Viewing habe ich nicht mehr teilgenommen, sondern das Spiel auf dem Alexanderplatz verfolgt. Alles in allem muss ich sagen, dass mir das WordCamp in Jena zwar besser gefallen hat, inhaltlich jedoch auch dieses Jahr nichts zu bemängeln ist. Berlin ist auf jeden Fall eine schöne Stadt für solche Veranstaltunngen, dass es auch bessere Locations gibt, hat das Politcamp im Radialsystem V gezeigt. Ich für meinen Teil freue mich aufs nächste WordCamp, denn neue Denkanstöße zum Thema WordPress können nie schaden – vielleicht könnte man es dann ja auf zwei Tage legen, so würde sich für Externe die Anreise noch mehr lohnen und man könnte die Anzahl der Slots etwas reduzieren.

3. April 2010

PolitCamp 2010 in Berlin

Dieses Jahr fand zum zweiten Mal das PolitCamp in Berlin statt. Das BarCamp unter dem Motto Politik trifft Web 2.0 war am 20. und 21. März im Radialsystem V vorzufinden, Initiator war wie letztes Jahr Valentin Tomaschek.

BarCamps eignen sich gut, um deutsche Städte näher kennen zu lernen. Sie verbinden das Angenehme (Reisen in größere Städte) mit dem Nützlichen (Wissen, das auf BarCamps geteilt wird). So hatte ich mich dazu entschlossen, am PolitCamp teilzunehmen – ein Themenfokus, der für mich gar nicht so uninteressant ist, schließlich will ich in einem Jahr mein Abitur in Politik schreiben. Aus zeitlichen Gründen konnte ich zwar nur am Samstag dabei sein, trotzdem möchte ich kurz einige interessante Sessions vorstellen:

  • Igor Eidmann aus Russland hat erklärt, wie die Demokratie durch das Internet direkter werden kann. An einigen Stellen sicher sinnvoll, eine komplett direkte Demokratie halte ich jedoch für nicht umsetzbar – nicht jeder Bürger bringt zwangsläufig politisches Verständnis mit sich.
  • Christian Haller diskutierte die These Ideologie Datenschutz, die auch bei der aktuellen Debatte um den Datenschutz auf Facebook interessant sein dürfte
  • Melanie Unbekannt lud zur Diskussionsrunde ein, die klären sollte, wie Jugendliche zu politischem Interesse und politischer Aktivität motiviert werden können.

Alles in allem eine schöne Veranstaltung in netter Location und interessanten Ansätzen. Berlin war für ein paar Tage auch mal wieder schön, ist aber nach wie vor keine Stadt, in der ich mir ein Leben bzw. Studium vorstellen könnte. Das ganze Geld hat dort auch nicht alle Wunden geheilt…

17. March 2010

CeBIT 2010 – Connected Worlds

Die diesjährige CeBIT trug das Motto “Connected Worlds” und war die dritte CeBIT, die ich bislang besucht habe. Diesmal habe ich mich dazu entschieden, nicht – wie sonst – erst am letzten Messetag dort zu sein, sondern bin schon Freitag Nachmittag gefahren, um nicht wieder über die gepackten Koffer der Aussteller zu stolpern.

Hannover Messe
Messe Hannover

Somit war die CeBIT dieses Jahr meiner Meinung nach immerhin besser als letztes Jahr, an das Niveau von 2008 ist sie aber wieder nicht heran gekommen. Das Problem: Ein zu großer Fokus auf Geschäftskunden, der den Anwender, der Technik “erleben” will, zu kurz kommen lässt. Wo man 2008 noch durch Hallen schlendern konnte, in denen jeder Stand mit seinen Technologien immer wieder aufs neue faszinierte, dominierten dieses Jahr nichtssagende Stände von Unternehmen, die gerade mal ein paar Visitenkarten ausstellten.

CeBIT 2010
Kleines Highlight: Ein Google Street View Auto

Highlights waren für mich die Webciety, das Google Street View Auto, der elektronische Personalausweis, Bezahlverfahren per Fingerabdruck und natürlich CeBIT Sounds!. Hier habe ich einen Vortrag über Emotionen, die Musik vermitteln kann, gehört, was besonders im Bereich Marketing interessant ist: Unternehmen sollten sich nicht nur visuell identifizieren lassen, sondern auch über Musik. Diese sollte aber mit Bedacht ausgewählt werden, schon ein einziger anderer Ton kann einen ganz anderen Eindruck vermitteln.

CeBIT 2010
Diese Personen lauschen keinem Konzert, sondern verfolgen ein Counter Strike Spiel

Die Spiele-Halle war neben der CeBIT Sounds! eigentlich die interaktivste Halle, wo man die Produkte wirklich ausprobieren konnte. Es wäre schön, wenn dieses Prinzip die Aussteller im nächsten Jahr wieder übernehmen würden, damit auch die Verbraucher auf ihre Kosten kommen. Am ersten März 2011 ist es wieder so weit, ich werde gerne wieder kommen. :)

1. December 2009

Warum aus dem 2. Tag BarCamp BS nichts wurde…

Ich hatte am Samstag ja schon geschrieben, dass mir der erste Tag des BarCamps Braunschweig sehr gut gefallen hatte. Als ich nun am Sonntag mit der Bahn anreisen wollte, fiel leider der Zug nach Braunschweig aus. Der nächste fuhr erst in zwei Stunden, zuzüglich der Fahrzeit wäre ich dann gegen 13:00 Uhr angekommen und hätte um 17:00 wieder fahren müssen – Sechs Stunden An- und Abreise für vier Stunden Aufenthalt, das lohnt sich leider nicht. Daher bin ich, nach 45 Minuten Warten in der Kälte (Bahnhof war geschlossen, kein Mensch zu sehen) wieder zurück gefahren.

Schöne Fotos konnte ich am ersten Tag leider auch nicht schießen, da meine Canon EOS 450 D seit zwei Wochen in Reperatur ist. Stattdessen habe ich einige Fotos mit dem iPhone geschossen und nach Jens Schauders Session Physik für Fotografen verstehe ich jetzt auch (mehr oder weniger), warum die Qualität so minderwertig ist.

IMG_0538
Planung der einzelnen Sessions, an der sich jeder beteiligen konnte

bcbs09: Blick auf Braunschweig
Blick von der Dachterrasse auf Braunschweig

bcbs09: Aufenthaltsraum
“Aufenthaltsraum” mit Blick auf die Wand mit den Sessions

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Gut gefallen hat mir die Session Physik für Fotografen; hier wurde unter anderem besprochen, warum verschiedene Schärfetiefen mit Handy- und Kompaktkameras nicht möglich, für die richtige Fotografie als Stilmittel aber wichtig sind.
Ebenso gut war die Session System Finetuning für Bessere Produktivarbeit, die mich mit Optimierungsmaßnahmen für den eigenen Computer inspiriert hat. Da ich ohnehin bald mit einem iMac arbeiten werde, traf es sich ganz gut, dass Marcel More alles anhand eines Macs erklärte – ich konnte mit einige Tricks merken, mit denen man die Geschwindigkeit alltäglicher Abläufe (Programme aufrufen, wechseln etc.) beschleunigen kann.
Zuletzt möchte ich auch noch einmal die Sessions von Torsten Maue erwähnen, von der XING-Session konnte ich viele gute Tipps zum Umgang mit XING mitnehmen. Zu der SEO-Session habe ich übrigens einen Artikel für SEO-Nation verfasst: Vortrag über SEO-Grundlagen.

Wie schon vorgestern geschrieben, hat mir das, was ich vom BarCamp Braunschweig mitbekommen habe, sehr gut gefallen. Wenn es nächstes Jahr ein #bcbs10 geben sollte, bin ich gerne dabei – vielleicht auch mit einer eigenen Session.

29. November 2009

BarCamp Braunschweig ‘09 – Tag 1

An diesem Wochenende findet das BarCamp Braunschweig statt. Da Braunschweig mit 1,5 Stunden Bahnfahrt recht nah liegt, nehme ich an beiden Tagen teil. Die Konferenz findet im Haus der Wissenschaft statt, einer sehr netten sechsstöckigen Location.

Bislang hatte ich noch nicht auf einem richtigen BarCamp teilgenommen – das WordCamp in Jena war eine leichte Abwandlung (vorher geplante Sessions, keine Vorstellungs-Session usw.) und die re:publica eine viel größere, umfangreichere Veranstaltung.
Zu Beginn gab es die BarCamp-typische Vorstellungsrunde, bei der sich jeder mit drei Stichworten beschreibt. Und dann ging es auch schon an die Sessionplanung, zu der jeder etwas beitragen konnte, wenn er wollte. An folgenden Sessions habe ich teilgenommen:

  • Physik für Fotografen von Jens Schauder, der erklärte, wie Spiegelreflexkameras funktionieren und warum Kompaktkameras bei der Qualität nicht mithalten können,
  • System Finetuning für Bessere Produktivarbeit von Marcel More, der am Beispiel eines Macs Tipps und Tricks präsentierte, mit denen man seine eigene Produktivität beim Arbeiten am Computer steigern kann,
  • Xing richtig nutzen von Torsten Maue, der Tipps zur individuellen Gestaltung des XING-Profils gab,
  • Grundlagen SEO, ebenfalls von Torsten Maue, mit dem wichtigsten Basic-Wissen über die Suchmaschinenoptimierung,
  • ModX – Das etwas andere CMS von Marcus Buchwald, der ein CMS vorstellte, das ich bislang noch nicht kannte, mich aber auch nicht von WordPress abbringen konnte
  • und Alles so schön bunt hier – Welchen Kommunikationskanal nutzt man wofür? von Jens Schauder, leider konnte ich den Workshop nicht bis zum Ende verfolgen, da ich um 17:51 Uhr meinen Bus zum Hauptbahnhof erreichen musste.

Alles in allem gehe ich mit vielen positiven Eindrücken und neuem Wissen aus dem ersten BarCamp-Braunschweig-Tag. Loben möchte ich auch das Organisations-Team und die Sponsoren, die unter anderem eine kostenlose Verpflegung inklusive eines warmen Mittagessens bereitstellten. Mehr zum BarCamp Braunschweig gibt es morgen oder übermorgen, dann auch ausführlicher und mit Fotos (heute bin ich einfach zu müde…).

9. April 2009

re:publica '09 – Ein Rückblick

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Abend von der re:publica zu bloggen. Theoretisch gesehen wäre es auch kein Problem gewesen, Themen wurden zur Genüge behandelt, allerdings gab es technische Probleme mit dem WLAN, sodass ich in diesem Blogpost nun meine Eindrücke zusammenfassend festhalte.

Die Anreise nach Berlin verlief recht reibungslos, das Gepäck konnte ich morgens im Hotel abstellen und schaffte es pünktlich zur Begrüßung von Markus Beckedahl und Johnny Haeusler. Die ersten Sessions fanden im Friedrichstadtpalast statt, eine der Teilnehmerzahl (rund 900) angemessene Location.

re:publica Berlin

Die Vorträge fand ich insgesamt sehr gelungen, leider wurden einige Themen erklärt, die für das Publikum eigentlich Voraussetzung sein sollten. Besonders interessant fand ich die Vorträge von Peter Schaar (Datenschutz: Aktueller Stand in Deutschland), ‘bicyclemark’ (Twitter and Journalism), Alvar Freude (Netz-Zensur) und Markus Beckedahl (Politische Blogs in Deutschland). Diese Liste soll jedoch nicht heißen, dass ich die übrigen Vorträge schlecht fand – im großen und ganzen waren alle Sessions durchaus interessant.

re:publica

Je später der Abend, umso lockerer die Veranstaltungen: Am zweiten Tag fand abends eine Twitterlesung statt. Sprich, ausgewählte Sprecher tragen ausgewählte Tweets vor – zumeist mit humoristischem Wert. Diese Veranstaltung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Alles in allem hat sich die Fahrt gelohnt und ich bin das nächste Mal bestimmt wieder dabei.

30. March 2009

Täglich gebloggt: re:publica 2009

Da es kurzfristig doch noch geklappt hat, dass ich auf die re:publica fahre und die Konferenz drei Tage lang statfindet, habe ich mich dazu entschlossen, hier in meinem Blog jeden Abend eine Zusammenfassung des Tages zu schreiben. Das ganze werde ich unter dem Stichtwort “re:publica” taggen.

Die re:publica, eine Social-Media-Konferenz in Berlin, findet vom 1. bis zum 3. April statt. Da ich erst am Nachmittag des 4. Aprils abreise, wird noch Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung bleiben.

10. March 2009

Eindrücke zur CeBIT 2009

Die CeBIT 2009 ist wieder zu Ende. Im Vergleich zum letzten Jahr muss ich aber ganz klar sagen: 2008 hat mir besser gefallen – und da war ich auch am letzten Tag dort. Es waren die Hingucker, die meiner Meinung nach gefehlt haben. Wie zum Beispiel 2008 das Auto ohne Fahrer, die großartig gestaltete Halle zu den Computerspielen. Insgesamt bilde ich mir ein, den Ausstellerrückgang durchaus gemerkt zu haben – insgesamt sind die Stände kleiner gewesen, beispielsweise den riesigen T-Com Stand des letzten Jahres konnte ich auch nicht finden. Trotzdem habe ich natürlich auch viele positive Eindrücke gewinnen können, dazu unten mehr.

Zur Webciety
Vielleicht werde ich mir jetzt viel Kritik von Leuten einfangen, denen die Webciety sehr gut gefallen hat – meinen Erwartungen hat sie nicht ansatzweise entsprochen. Der verhältnismäßig kleine Bereich zeigte viele kleine Stände einiger Webunternehmen auf, die maximal auf einem Beamer ein, zwei Stichworte präsentierten.
Die Vorträge kann ich zwar nicht beurteilen, da ich keinen mitbekommen habe, aber der Informationsgehat für den Besucher, der abwägt, in Richtung Web 2.0 zu investieren, war gering. Ob es das richtige Konzept ist, dass der Besucher mit dem Aussteller in Kontakt kommen muss, bezweifle ich. Read the rest of this entry »

15. February 2009

WordCamp 2009 in Jena

Eigentlich ja “WordCamp 2009 meets Barcamp Mitteldeutschland”, aber dann wäre die Überschrift zu lang gewesen, um noch “Jena” unter zu bringen – denn die Location in Jena war wirklich gut gewählt, die Veranstaltung fand im 27. Stockwerk des Intershop-Towers statt.

WordCamp 09 Jena
Vom Jentower hat man eine schöne Sicht auf Jena

Ich bin bereits am Freitag in Jena im Hotel Zur Noll angereist, zu Fuß waren es dann nur noch wenige Minuten bis zum Turm. Am Samstag ging es dann um 9 Uhr los, wobei sich Matt Mullenweg (der Star des Tages) verspätete, weshalb die erste Session-Runde vorgezogen wurde. Über den Tag verteilt habe ich dann an Sessions zu den Themen CSS Frameworks, WordPress µ, BuddyPress und Sematic Web teilgenommen. Besonders die letztere fand ich besonders interessant, das Prinzip des Web 3.0 macht durchaus Sinn.

WordCamp09 Agenda
Die Agenda sieht auf den ersten Blick unübersichtlich aus, man hat sich aber zurecht gefunden. Im Zweifelsfall konnte man über die Twitterwall (im Hintergrund zu sehen) nachfragen.

WordCamp 09 Jena

Alles in allem war das WordCamp eine gelungene Veranstaltung. Meine Erwartungen, die mit dem Besuch einer Veranstaltung dieser Art verbunden waren, wurden voll und ganz erfüllt. Nächstes Jahr gerne wieder und vielleicht auch das ein oder andere Barcamp.

6. February 2009

bookmarks2009 & Hannover

Heute war ich mal wieder in Hannover, zum einen, um mich für den Sommer etwas neu einzukleiden, zum anderen, um mir die Ausstellung bookmarks2009 – wissenswelten von der keilschrift bis YouTube anzusehen.

Die Ausstellung hätte man, meine ich, besser machen können. Die ausgestellten Exponate waren zwar durchaus interessant und haben veranschaulicht, wie Wissen früher ‘gespeichert’ wurde, aber irgendwie hat der richtige Bezug zur modernen Welt und letztendlich dann auch YouTube gefehlt. Vielleicht hätte man in einem weiteren Raum die Funktion des Internets im Allgemeinen erklären sollen, viele ältere Besucher wussten mit dem Begriff “YouTube” wahrscheinlich nichts anzufangen.

Hannover

In Hannover habe ich mir noch die Ernst August Galerie angesehen, ein riesiger Einkaufskomplex, der mich stark an das ‘Forum’ in Wetzlar erinnert hat. Von der Boutique bis hin zum Coffeeshop war natürlich alles vorhanden.