7. February 2012

Asus Eee PC 1001P

Seit bald zwei Monaten besitze ich den Asus Eee PC 1001P. Zu Hause arbeite ich ausschließlich mit dem iMac, sodass es nur ein günstiger PC für unterwegs sein sollte, ohne besondere Rechen- oder Grafikleistung. Da ich mit dem Mac sehr zufrieden bin, hatte ich zunächst an das weiße Macbook gedacht. Als ich es mir dann aber im Laden angesehen habe, musste ich feststellen, dass es für meine Zwecke viel zu groß und schwer und zudem auch noch vergleichsweise teuer ist. Das Macbook Air würde mir zwar von Aussehen, Gewicht und Größe sehr gut gefallen, bei der aktuellen Leistung (insbesondere der Akkuleistung) bin ich aber nicht bereit, einen solchen Preis zu zahlen. Vielleicht kommt ja mal irgendwann ein neues Macbook Air. Schließlich habe ich mich also in der übrigen PC-Welt umgesehen und bin auf die Eee-PCs gestoßen, die durchweg positiv bewertet wurden.

Letztendlich ist meine Entscheidung dann auf den Asus Eee PC 1001P gefallen. Das Gerät kommt mit einem Intel Atom Prozessor N450, 1GB DDR2 RAM (auf 2 GB aufrüstbar) und einem Intel NM10 Chip. Die 160 GB Festplatte stellt für unterwegs ausreichend Speicher zur Verfügung und das 10,1″ Display bietet zwar nicht die beste Auflösung, spiegelt dafür aber selbst bei Sonneneinstrahlung nicht.

Asus EEE PC 1001P

Für den Praxiseinsatz entscheidend ist natürlich die Batterieleistung, der Hersteller gibt sie mit bis zu 11 Stunden Akkulaufzeit an. Als ich vor Kurzem fünf Tage in Berlin verbrachte, habe ich folgendes feststellen können: Bei ständig aufrechter Internetverbindung über einen Webstick, voller Helle des Displays und normalen “Büroarbeiten” wie Surfen im Internet, Textverarbeitung oder E-Mails Bearbeiten kommt man auf eine Akkulaufzeit von ca. 8 1/2 Stunden – und das ist wirklich voll zufriedenstellend.

Im mobilen Einsatz hat mich der Asus Eee PC also überzeugen können. Einziges Manko, das sich aber natürlich nicht negativ auf das Gerät auswirkt, ist das Betriebssystem – seitdem ich zu Hause mit Mac OS X arbeite fällt es um so schwerer, sich unterwegs mit Windows herumschlagen zu müssen. Aber da ich das Netbook ohnehin nur gelegenlich (sprich auf Reisen oder ab und zu in der Schule) nutze, wird das schon klappen.

Speak Your Mind