Somit war die CeBIT dieses Jahr meiner Meinung nach immerhin besser als letztes Jahr, an das Niveau von 2008 ist sie aber wieder nicht heran gekommen. Das Problem: Ein zu großer Fokus auf Geschäftskunden, der den Anwender, der Technik “erleben” will, zu kurz kommen lässt. Wo man 2008 noch durch Hallen schlendern konnte, in denen jeder Stand mit seinen Technologien immer wieder aufs neue faszinierte, dominierten dieses Jahr nichtssagende Stände von Unternehmen, die gerade mal ein paar Visitenkarten ausstellten.

Kleines Highlight: Ein Google Street View Auto
Highlights waren für mich die Webciety, das Google Street View Auto, der elektronische Personalausweis, Bezahlverfahren per Fingerabdruck und natürlich CeBIT Sounds!. Hier habe ich einen Vortrag über Emotionen, die Musik vermitteln kann, gehört, was besonders im Bereich Marketing interessant ist: Unternehmen sollten sich nicht nur visuell identifizieren lassen, sondern auch über Musik. Diese sollte aber mit Bedacht ausgewählt werden, schon ein einziger anderer Ton kann einen ganz anderen Eindruck vermitteln.

Diese Personen lauschen keinem Konzert, sondern verfolgen ein Counter Strike Spiel
Die Spiele-Halle war neben der CeBIT Sounds! eigentlich die interaktivste Halle, wo man die Produkte wirklich ausprobieren konnte. Es wäre schön, wenn dieses Prinzip die Aussteller im nächsten Jahr wieder übernehmen würden, damit auch die Verbraucher auf ihre Kosten kommen. Am ersten März 2011 ist es wieder so weit, ich werde gerne wieder kommen. :)
