Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Abend von der re:publica zu bloggen. Theoretisch gesehen wäre es auch kein Problem gewesen, Themen wurden zur Genüge behandelt, allerdings gab es technische Probleme mit dem WLAN, sodass ich in diesem Blogpost nun meine Eindrücke zusammenfassend festhalte.
Die Anreise nach Berlin verlief recht reibungslos, das Gepäck konnte ich morgens im Hotel abstellen und schaffte es pünktlich zur Begrüßung von Markus Beckedahl und Johnny Haeusler. Die ersten Sessions fanden im Friedrichstadtpalast statt, eine der Teilnehmerzahl (rund 900) angemessene Location.
Die Vorträge fand ich insgesamt sehr gelungen, leider wurden einige Themen erklärt, die für das Publikum eigentlich Voraussetzung sein sollten. Besonders interessant fand ich die Vorträge von Peter Schaar (Datenschutz: Aktueller Stand in Deutschland), ‘bicyclemark’ (Twitter and Journalism), Alvar Freude (Netz-Zensur) und Markus Beckedahl (Politische Blogs in Deutschland). Diese Liste soll jedoch nicht heißen, dass ich die übrigen Vorträge schlecht fand – im großen und ganzen waren alle Sessions durchaus interessant.
Je später der Abend, umso lockerer die Veranstaltungen: Am zweiten Tag fand abends eine Twitterlesung statt. Sprich, ausgewählte Sprecher tragen ausgewählte Tweets vor – zumeist mit humoristischem Wert. Diese Veranstaltung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Alles in allem hat sich die Fahrt gelohnt und ich bin das nächste Mal bestimmt wieder dabei.

