14. April 2009

Herrenhäuser Gärten – Tulpen

Tulpen

Die Herrenhäuser Gärten bieten in Hannover nicht nur die Möglichkeit, sich vom Großstadtleben zu erholen, sondern sind immer wieder Ziel für Fotografen, die die Blumenvielfalt der insgesamt vier Gärten (Großer Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten) zu fotografieren.

Das Foto zeigt eine blühende Tulpe im Berggarten. Ich hoffe, in der nun gestarteten Saison noch mehrmals Zeit für einen Besuch in den Herrenhäuser Gärten zu haben, zu fotografieren gibt es nämlich eine Menge. Für all die Bilder habe ich bei Flickr ein Album eingerichtet.

10. April 2009

Noch ein paar Worte zu Berlin

Der Besuch der re:publica war mit einem Aufenthalt in Berlin verbunden, am letzten Tag hatte ich noch Zeit für eine schnelle Stadtbesichtigung. Es war mein erster Besuch in der Hauptstadt und da ich allein unterwegs war, hatte ich auch einen gewissen Respekt vor der Größe. Schon der Hauptbahnhof (auf dem Bild unten zu sehen) erschlägt einen regelrecht; ich brauchte erst mal eine viertel Stunde, um den richtigen Ausgang zu finden.

Berlin

Mit einem Frühstück von irgendeinem Bahnhofs-Bäcker ging es dann – mit viel Vertrauen in Googles Geografiekenntnisse – in Richtung des Mikon Eastgate Hotels. Nicht das Adlon, klar, aber ganz so schlecht wie es bei holidaycheck.de bewertet wird, fand ich es nicht. Wer nicht gerade Urlaub in Berlin machen möchte, sondern geschäftlich reist und für die Nacht ein Zimmer mit TV und Dusche sucht, ist dort gut aufgehoben.

Die re:publica fand im und um den Friedrichstadtpalast statt. Am ersten Tag bin ich noch gelaufen, das war ich allerdings schnell leid, sodass ich an den folgenden Tagen von der U-Bahn Station “Zinnowitzer Straße” zur Station “Oranienburger Tor” fuhr. Ein Tagesticket für die U-Bahn kostet 6,10€, obgleich ich kein einziges mal kontrolliert wurde.

Um zumindest ein bisschen von Berlin zu sehen, bin ich über die Friedrichsstraße zum Hackeschen Markt und dann weiter zum Alexanderplatz gefahren. Am Hackeschen Markt ist unbedingt vor dieser Familie zu warnen, die mit “Do you speak english?” die Touristen dazu verleiten will, ihnen Geld zu geben. Genau die habe ich nämlich jeden Abend dort gesehen und am dritten Abend, als ich sie mal beobachtet habe, wurde ich von einem männlichen Familienmitglied mit drohenden Gebärden vertrieben.

Berlin

Der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm hat mir sehr gut gefallen. Leider konnte ich auf den Fernsehturm nicht hochfahren, die Warteschlange war zu lang und mein Zug fuhr wenige Zeit später ab. Grund für einen nächsten Besuch in Berlin. :)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Berlin eine sehr schöne Stadt für Veranstaltungen wie die re:publica ist. Ob ich dort gerne wohnen würde, kann ich nicht genau sagen, ich denke, dass ich die Hektik der Großstadt irgendwann leid wäre..

Weitere Fotos bei Flickr

9. April 2009

re:publica '09 – Ein Rückblick

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Abend von der re:publica zu bloggen. Theoretisch gesehen wäre es auch kein Problem gewesen, Themen wurden zur Genüge behandelt, allerdings gab es technische Probleme mit dem WLAN, sodass ich in diesem Blogpost nun meine Eindrücke zusammenfassend festhalte.

Die Anreise nach Berlin verlief recht reibungslos, das Gepäck konnte ich morgens im Hotel abstellen und schaffte es pünktlich zur Begrüßung von Markus Beckedahl und Johnny Haeusler. Die ersten Sessions fanden im Friedrichstadtpalast statt, eine der Teilnehmerzahl (rund 900) angemessene Location.

re:publica Berlin

Die Vorträge fand ich insgesamt sehr gelungen, leider wurden einige Themen erklärt, die für das Publikum eigentlich Voraussetzung sein sollten. Besonders interessant fand ich die Vorträge von Peter Schaar (Datenschutz: Aktueller Stand in Deutschland), ‘bicyclemark’ (Twitter and Journalism), Alvar Freude (Netz-Zensur) und Markus Beckedahl (Politische Blogs in Deutschland). Diese Liste soll jedoch nicht heißen, dass ich die übrigen Vorträge schlecht fand – im großen und ganzen waren alle Sessions durchaus interessant.

re:publica

Je später der Abend, umso lockerer die Veranstaltungen: Am zweiten Tag fand abends eine Twitterlesung statt. Sprich, ausgewählte Sprecher tragen ausgewählte Tweets vor – zumeist mit humoristischem Wert. Diese Veranstaltung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Alles in allem hat sich die Fahrt gelohnt und ich bin das nächste Mal bestimmt wieder dabei.

5. April 2009

Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm

Im Rahmen meiner Teilnahme an der re:publica 09 habe ich vier Nächte in Berlin verbracht. Abends blieb meistens noch genug Zeit, die Stadt anzusehen. Hier ein Foto vom Berliner Fernsehturm, der direkt am Alexanderplatz gelegen ist.

Eigentlich wollte ich am letzten Tag kurz vor der Abreise noch hochfahren, um einige Fotos von der Berlin aus der Vogelperspektive zu schießen, auf Grund der langen Warteschlange und der Abfahrtszeit meines Zuges musste ich dies jedoch leider auf meinen nächsten Aufenthalt in Berlin verschieben.