Der Besuch der re:publica war mit einem Aufenthalt in Berlin verbunden, am letzten Tag hatte ich noch Zeit für eine schnelle Stadtbesichtigung. Es war mein erster Besuch in der Hauptstadt und da ich allein unterwegs war, hatte ich auch einen gewissen Respekt vor der Größe. Schon der Hauptbahnhof (auf dem Bild unten zu sehen) erschlägt einen regelrecht; ich brauchte erst mal eine viertel Stunde, um den richtigen Ausgang zu finden.

Mit einem Frühstück von irgendeinem Bahnhofs-Bäcker ging es dann – mit viel Vertrauen in Googles Geografiekenntnisse – in Richtung des Mikon Eastgate Hotels. Nicht das Adlon, klar, aber ganz so schlecht wie es bei holidaycheck.de bewertet wird, fand ich es nicht. Wer nicht gerade Urlaub in Berlin machen möchte, sondern geschäftlich reist und für die Nacht ein Zimmer mit TV und Dusche sucht, ist dort gut aufgehoben.
Die re:publica fand im und um den Friedrichstadtpalast statt. Am ersten Tag bin ich noch gelaufen, das war ich allerdings schnell leid, sodass ich an den folgenden Tagen von der U-Bahn Station “Zinnowitzer Straße” zur Station “Oranienburger Tor” fuhr. Ein Tagesticket für die U-Bahn kostet 6,10€, obgleich ich kein einziges mal kontrolliert wurde.
Um zumindest ein bisschen von Berlin zu sehen, bin ich über die Friedrichsstraße zum Hackeschen Markt und dann weiter zum Alexanderplatz gefahren. Am Hackeschen Markt ist unbedingt vor dieser Familie zu warnen, die mit “Do you speak english?” die Touristen dazu verleiten will, ihnen Geld zu geben. Genau die habe ich nämlich jeden Abend dort gesehen und am dritten Abend, als ich sie mal beobachtet habe, wurde ich von einem männlichen Familienmitglied mit drohenden Gebärden vertrieben.

Der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm hat mir sehr gut gefallen. Leider konnte ich auf den Fernsehturm nicht hochfahren, die Warteschlange war zu lang und mein Zug fuhr wenige Zeit später ab. Grund für einen nächsten Besuch in Berlin. :)
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Berlin eine sehr schöne Stadt für Veranstaltungen wie die re:publica ist. Ob ich dort gerne wohnen würde, kann ich nicht genau sagen, ich denke, dass ich die Hektik der Großstadt irgendwann leid wäre..
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