Wer andere erfolgreiche Web 2.0 Dienste ansieht stellt schnell fest: Stetig werden neue Funktionen hinzugfügt und die Benutzerfreundlichkeit wird verbessert. Schaut man jedoch auf Twitter – _den_ Web 2.0 Dienst überhaupt – kann man all dies nicht feststellen.
Das ganze fängt bei Links an: Warum lässt man den Nutzer nicht einfach einzelne Wörter verlinken, der somit die 140 Zeichen einhalten könnte? Stattdessen müssen Dienste wie TinyURL als Notlösung herhalten.
Ähnlich sieht es mit Tags aus: Statt dass man unabhängig von den 140 Zeichen taggen kann, müssen Notlösungen mit Rauten her, die Tags darstellen sollen.
Ein weiteres Beispiel: Benutzergruppen wären mehr als sinnvoll, um beispielsweise einfacher zu einem Event twittern zu können. Das selbe gilt für Geo-Tags, gerade in Zeiten vom iPhone ist es doch interessant zu erfahren, von wo getwittert wurde.
Diese Liste könnte man um beliebig viele Punkte erweitern. Fakt bleibt: Twitter hat nicht sonderlich viel aus sich gemacht. All die oben genannten Punkte würden das Prinzip von der kurzgefassten Textbotschaft nicht beeinflussen, den Nutzen jedoch um einiges erweitern.