Wie schon ab und zu getwittert, bin ich zwischen den Jahren im Norden gewesen. Um genau zu sein in der Künstlerkolonie Worpswede und später natürlich auch in Bremen und Bremerhaven.
Zu Worpswede selbst
Wer sich ein wenig für Kunst, insbesondere für Impressionismus und Expressionismus interessiert, sollte zumindest etwas von der Worpsweder Künstlerbewegung bzw. der Lebensgemeinschaft von Künstlern in Worpswede gehört haben. Als ‘einfacher’ Tourist, der den Ort zum ersten mal besucht, sieht man jedoch wenig – Galerien und Villen von bekannten Künstlern sind einfach zu sehr im Dorf verstreut; ständiges nach-dem-Weg-fragen ist notwendig. Folgendes Foto zeigt die ‘malerische’ Landschaft rund um Worpswede.
Zu Bremen
Zu aller erst: Bremen ist eine tolle Stadt. Wenn man bedenkt, dass Bremen völlig zerbomt wurde stellt man fest, dass die Restaurierung bzw. Neuerrichtung der Altstadt gelungen ist. Die Bremer Stadtmusikanten hatte ich mir hingegen größer vorgestellt – Das scheint aber vielen Touristen so zu gehen.
Zu Bremerhaven
Letztendlich war ich am letzten Tag des Jahres noch in Bremerhaven. Ich war jedoch nicht in der Innenstadt, sondern am Hafengelände. Außerdem habe ich das Deutsche Auswanderermuseum besucht und es hat sich wirklich gelohnt. Der Besucher durchlebt beim Rundgang die einzelnen Reiseetappen eines Auswanderers – Angefangen vom Betreten des Schiffes, über die lange Schifffahrt und die Ankunft in der ‘neuen Welt’. Außerdem sieht das Museum einen Computerraum vor, an dem nach eigenen Vorfahren geforscht werden kann, die ausgewandert sind.


