Übers Wochenende war ich im Ruhrgebiet, am Samstag in Köln. Dass ich Zeit für eine Stadtbesichtung hatte, wusste ich vorher nicht und habe promt meine Kamera zu Hause liegen gelassen. Dumm gelaufen – Köln liegt ja nicht um die Ecke, sonst könnte ich nächstes Wochenende ja einfach nochmal vorbei fahren. Also habe ich Media Markt aufgesucht und eine Einmal-Kamera gekauft. Ja, es ist peinlich neben den ganzen modernen Camcordern und Digi-Cams der Japaner und Amerikaner im Dom in eine bunte pappumhüllte Kamera mit lila Auslöser zu schielen und nach jedem Foto an einem Rad zu drehen. Wie auch immer, ich habe einige Fotos in Köln gemacht, auch, wenn ich mir bei der Qualität nicht ganz sicher bin.
Köln ist eine großartige Stadt. Der Dom ist gigantisch, man will nicht glauben, dass er ohne elektrischen Strom gebaut wurde – Der Weg hinauf zum Glockenturm dauert eine gute viertel Stunde, von oben kann man auf ganz Köln hinab sehen; die 3€ (?) lohnen sich auf jeden Fall, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle eng wird.
Auch die Fußgängerzone erstreckt sich über viele Kilometer, an einigen Stellen kommt man sich vor, als sei man in New York (oder so stelle ich es mir zumindest vor), die Geschäftsvielfalt ist groß; das Gebäude von Peek und Cloppenburg befindet sich in einer riesigen Glaskuppel.
Ich habe in diesen vier Stunden noch lange nicht alles von Köln gesehen – zum Beispiel die vielen Museen oder einen Spatziergang am Rhein -, aber eine Reise kann ich auf jeden Fall empfehlen. Die Abende kann man in der Privatbrauerei Früh am Dom bei dem ein oder anderen Kölsch zubringen oder einen Spatzierganz am Rhein machen. Sobald meine Fotos fertig entwickelt sind, werde ich sie diesem Artikel hinzufügen.
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