Als ginge es den Menschen in Birma nicht schon schlecht genug, verwüstete der Zyklon “Nargis” das Land – Und damit noch nicht genug: Laut dem Spiegel Online und der Uno-Sprecherin Amanda Pitt bahne sich ein neuer Wirbelsturm an, der in absehbarer Zeit das Land erreiche.
Eigentlich sollte man denken, dass Hilfsgüter so schnell wie möglich ausgeteilt werden sollten, aber wie so häufig bereitet das Regime in Birma mal wieder Probleme: Die extrem eingeschränkte Pressefreiheit wird mal wieder ausgenutzt und denen, die noch über ein TV-Gerät verfügen, wird weiß gemacht, die Hilfsgüter seien vom Militär selbst herangeschafft worden, die Regierung kümmere sich also.
Die Realität sieht jedoch so aus: Hilfsgüter aus den Vereinigten Staaten dürfen von Rettungskräften nur mit beeindrächtigten Auflagen verteilt werden, die Deklarierung muss umgeändert werden, so dass es aussieht, als habe man keine Hilfe von außen benötigt. Durch dieses – meiner Meinung nach inakzeptable Verhalten der Regierung – ist wichtige Zeit verstrichen, die vielleicht Menschenleben hätte retten können. Birma verbessert das Brutto-Sozialprodukt anders herum: Statt die Anzahl der Güter zu erhöhen, wird die Kaufkraft reduziert.