Es geht rasant aufs Abitur zu. Die (wahrscheinlich und hoffentlich) letzte Klassenfahrt führte mich mit meinem Kurs in Frankreichs Hauptstadt Paris. An- und abgereist sind wir mit der Bahn: Erst mit dem ICE von Göttingen nach Karlsruhe, dann mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV weiter nach Paris. Hier hat sich schnell gezeigt, dass der ICE dem TGV von der Innenausstattung her überlegen ist, die Steckdosen im TGV funktionierten nicht und das Design ist leider leicht veraltet.
Angekommen in Paris ging es mit der Metro weiter ins Hotel, das Grand Hotel De Turin im Montmartre-Viertel rund um die Basilika Sacré-Cœur. Ganz in der Nähe ist auch das Moulin Rouge, in den umliegenden Straßen befinden sich verschiedene Clubs, in denen man, wie einige feststellen mussten, eine Menge Geld los werden kann. :)

Von der Sacré Cœur hat man einen wunderbaren Blick auf Paris
Am ersten Tag haben wir uns Sehenswürdigkeiten im Westen der Stadt angesehen, darunter den Invalidendom und den Eifelturm. Aus Zeitmangel konnten wir leider nicht auf den Eifelturm steigen, da wir kurze Zeit später eine Bootsfahrt über die Seine gebucht hatten; ein Grund, noch mal nach Paris zu kommen.
Am zweiten Tag ging es in Richtung Osten: Notre-Dame und das weltbekannte Musée du Louvre standen auf dem Programm. Der Louvre konnte leider nur zwei Stunden besichtigt werden; ich bin mir sicher, dass man mindestens eine ganze Woche benötigt, um sich alles angesehen zu haben – so habe ich nur eine ägyptische Ausgrabungen und Exponate rund um Napoleon Bonaparte ansehen können. Ein weiterer Grund, noch einmal nach Paris zu reisen.
Der dritte und letzte Tag führte uns in das Schloss Versailles. Via Audioguide konnten zu den einzelnen Räumen Informationen angehört werden, für die Gärten blieb leider keine Zeit. Dafür sind wir noch durch die Avenue des Champs-Élysées spaziert, einer bekannten Straße im Herzen Paris.

Auf dem Weg zum Schloss Versailles
Fazit: Paris ist eine Reise wert. Es ist eine lebendige Stadt mit vielen sehenswerten Stellen und wer Kunst, Kultur und Geschichte etwas abfinden kann, wird auf seine Kosten kommen. Wie in jeder Stadt sollte man wenn es ums Essen geht einen großen Bogen um die Touristenbereiche machen, hier zahlt man gut und gerne mal 8 Euro für 50cl Cola und bekommt Baguettes vom Vortag. Die Metro ist etwas komplizierter als beispielsweise in London, hat man sich erst mal daran gewöhnt, kommt man aber gut von A nach B. Französischkenntnisse sind, wie ich feststellen musste, von Vorteil, für einige Tage kommt man aber auch mit Englisch gut über die Runden. Alles in allem bin ich sehr zuversichtlich, dass ich bald noch mal nach Paris reisen werde.





